Lasker Herzog

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  • Guten Abend.


    Kurze Frage. Gibt es denn Zielvorgaben wann man sein bescheid erhalten muss? Hab am Montag mein frühstmöglichen Entlassungstermin.

    Anhörung ist anderthalb Wochen her. Gericht war in Gera. Staatsanwaltschaft aber in Erfurt.


    Frag das jetzt mal allgemein weil es bei uns hier etwas hängt. Vier mann warten auf ihr bescheid.


    Wünsche ihnen einen schönen Abend.


    Liebe Grüße Christian

  • Hallo

    • Birgit, wenn Du mir was schreiben willst, mache das unter Konversationen, ist besser als Pinwand. LG Lasker

  • hallo und entschuldige bitte das ich durch so Überfälle.


    Mein Problem ist folgendes. Ich bin zur Zeit im MRV untergebracht und ich bin auf dem weg der Wiedereingliederung. Ich habe es bis jetzt soweit geschaft das ich in pro bewohnen bin. Bei der letzten Anhörung wurde entschieden das der Paragraf 63 erledigt wird. Seit Montag glaube ich ist der Beschluss auch rechtskräftig. Mein Problem ist das ich noch die Entlassung Papiere von der Klinik brauche, und die erhalte ich erst wenn die Staatsanwaltschaft ein Fax hinschickt und eine Entlassung anordnet. Das ist genau die Frage wann kann ich frühsten mit einer Entlassung rechnen?

    Danke für dein Verständnis, über eine ant wirt würde ich mich freuen.

    Gruß Lars

  • Hallo Lasker,


    weißt Du wie die Verhandlung von Teufelchen 12 ausganagen ist?


    Vielen herzlichen Dank für eine Info

  • Hallo sind Sie von der Staatsanwaltschaft ?

    • Ja, beruflich. Ich bin aber rein privat hier

    • Okay ich würde Sie gerne was fragen. Mein Mann hat eine Freiheitsstrafe von 2 1/2 Jahren bekommen. Wegen Btmg Handel in nicht geringen Mengen. Nun ist er seit 9 Minaten in Haft. Er hat einen Antrag auf Zurückstellung beantragt dies wurde von dem Landesgericht zugestimmt. Nun sollte er eine Verfügung von der Staatsanwaltschaft bekommen damit er die Therapie antreten kann. Die Staatsanwaltschaft hat das aber nicht zugestimmt und leht die Zurückstellung ab. Er hat schon lange eine Kostenzusage wie auch den Therapieplatz. Die Sucht und Sozialarbeiterin in der Jva befürworten die Therapie auch. Reicht der Beschuss vom Landesgericht nicht aus ? Und wenn man dies im Wiederspruch an die Staatsanwaltschaft nochmal beantragt wie stehen die Chancen ? Die Staatsanwaltschaft meinte das die Straftatt nicht im Zusamnenhang mit einer Betäubungsmittel Abhänigkeit steht. Da auch nichts im Urteil feststeht. Er ist aber süchtig und hat auch mehrere Gramm am Tag geraucht und in seinem Blut waren auch sehr erhöhte Werte nachgewissen worden. Und hätte er Anspruch auf Hafturlaub ? Er hat sich bis jetzt nichts Zuschulden kommen lassen und sei ein Vorbildlicher Häftling meinten die Werter. Wie sieht es aus mit der Familären Situation kann man da irgendwie Rücksicht nehmen ? Wir haben 7 gemeinsame Kinder eins ist vir 2 Jahren an Diabetes erkrankt und das kleinste ist 4 Monate was er bisher nur einmal gesehen hat. Mein Mann ist 34 und dies ist seiner erste Haftstrafe die Jva schätzt auch ein das er sehr darunter leider seine Kinder nicht zu sehen und daraus gelernt hat. Bin echt am Verzweifeln weil die Kinder ihren Papa so sehr vermissen. Er ist meine erste Liebe und wir sind jetzt seit fast 12 Jahren verheiratet davon und 19 Jahre zusammen er ist erst 34 und ich 31 er hat auch eine Ausbildung und sein Abi gemacht immer mal wieder gearbeitet aber leider nie was festes warum auch immer. Will damit nur sagen er will gerne was machen aber seine Sucht die nach dem Verlusst unseres Sohnes der bei der Geburt gestorben ist ihm immer wieder km Weg steht auch deshalb ist diese Therapie sehr wichtig. Vlt könnten Sie mir etwas weiter helfen.

    • Hallo Sim,

      kannst Du zu Konversationen wechseln. Über die Pin-Wand hat mich noch nie jemand angeschrieben. Ich bin ganz überrascht, das das geht. Du kannst auch gerne Mittwochs von 19:30 bis 21:00 Uhr in den Chat kommen, ich würde mich freuen. Es ist der einzige feste Termin für den Chat, wir sind so 7-8 Leute, die regelmäßig da sind. Bleiben wir beim Du, das Sie geht gar nicht hier im Forum, zur Sache.

      Wenn es nur an der Zustimmung der StA liegt, kann man dies im Wege einer sachlichen Dienstaufsichtsbeschwerde angreifen. Dann entscheidet die Generalstaatsanwaltschaft als Oberbehörde. Es ist auf der einen Seite nicht entscheidend, dass nichts im Urteil über die Abhängigkeit steht, andererseits aber schon schlecht, weil es dann schwierig wird. Das ist dann im Wege des Freibeweises zu belegen, heißt also, es muss nicht im Urteil stehen, kann also auch nachträglich bewiesen werden. Ihr müsst also vortragen können, woraus sich ergibt, dass er zur Tatzeit süchtig war. Es geht, aber vielleicht ist es einfacher das Gespräch mit dem zuständigen Dezernenten der StA zu suchen. Frage einfach mal, ob er Du einen Termin bei ihm bekommen kannst und erzähle ihm dann einfach mal alles über seine Sucht. Klappt das nicht, würde ich das eher über einen Anwalt machen, aber das kostet Geld, weil kein Fall einer Pflichtverteidigung vorliegt.

    • Vielen lieben dank an Dich. Deine Antwort hat mir echt weitergeholfen. Ich werde dann demnächst zur Konversationen wechseln um dort weiter zuschreiben. Am Mittwoch werde ich auf alle Fälle mal hereinschaun und vlt ergibt sich dann das ein oder andere gute Gespräch. Schönes Wochenende bis dahin.